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Diese Pferde wurden
selektiert aus den bestehenden Landpferdestuten und gekreuzt mit
Vollblutaraberhengsten, bzw. weißen Karabaghhengsten mit guten
Reitpferdepoints. Hier ist erwähnenswert, dass auch Karabaghen vor Beginn
der Registrierung 1949 in der Farbe Schimmel anzutreffen waren (Bayaset
zum Beispiel), im weiteren Verlauf der Karabaghzucht jedoch als
unerwünscht galten.
Seit den 50er Jahren
werden die Pferde in Aserbaidschan mit Araber- und Tersker-Hengsten angepaart,
während die Karabaghenrasse getrennt gezüchtet wird. Deliboss-Pferde zeichnen
sich durch ihren trockenen, kurzen Kopf mit einer breiten Stirn, einen
kompakten, kräftigen Nacken, rumpfigen muskulösen Körper mit guter Oberlinie
und langem Rücken aus. Die Beine sind trocken und gut proportioniert,
der Röhrbeinumfang mit durchschnittlich 19,4 cm ist relativ groß. Die
durchschnittliche Widerristhöhe beträgt 152 cm, der durchschnittliche
Brustumfang 172 cm.
Deliboss-Pferde sind unwahrscheinlich zäh und ausdauernd, haben ein zügelbares Temperament und vererben prädominant Tölt, bzw. Paßgang. Typisch für diese Rasse ist aber auch ein Längsschnitt in der Zunge, der wie eine gegabelte Zunge wirkt. (nach diesen Eigenschaften befragt, reagieren heutige Delbosszüchter mit Erstaunen, bzw. man erhält die Antwort, dass dies früher wohl so gewesen sei) - . Die Delibossen sind willige Arbeitspferde, die mühelos 45 bis 55 km am Tag mit 115 bis 130 kg Gepäck im Bergland bewältigen. Ohne Lasten schaffen sie mit Leichtigkeit 70 km pro Tag unter dem Sattel. Die besten Rennresultate sind 1:56 Minuten für 1600 m und 2:55 Minuten für 2400 Meter. Gegenwärtig basiert
die Abstammung der allermeisten Delibosspferde noch auf den Tersker-Hengsten
Tselostat und
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| ---------------------> Rasseportrait Dillboss (*.pdf 760 kB) |