| Baschkirenpony
Geschichte und
Alter: Die Baschkirenpferde sind in den Gebieten Tscheljabins und
Tartarien, sowie in den Gouvernements Wiatka, Perm, Ufa und Orenburg
beheimatet. Sie sind wahrscheinlich finnischen und mongolischen
Ursprungs mit einer Mischung kirgisischen Blutes. Nach im Nutzung: Baschkiren
sind arbeitswillig und anspruchslos, eine mit Baschkiren bespannte
Troika legt an einem Tag Zucht: Ihre heutige
Zahl wird auf etwa Recherchen eines IG Mitglieds ergaben: Herkunft: Das Baschkiren-Pferd stammt aus der gleichnamigen Republik Baschkirien, von den einheimischen bevorzugt Baschkortostan genannt. Sie befindet sich an den südlichen Ausläufern des Ural-Gebirges mit der Hauptstadt Ufa. Ursprung:Die Rasse hat finnischen Ursprung, wurde aber im Laufe der tatrischen Herrschaft durch kirgisische Pferde beeinflusst, so dass sie ihnen sehr ähnlich sind. Typen: Es gibt den Berg- und den Steppentyp. Der Steppentyp ist größer und leichter bei einem Stockmaß von etwa 140 – 152 cm, der Bergtyp ist kräftiger mit etwa 135 cm Stockmaß. Exterieur: Großer, meist gerader Kopf, langer Hals, mittlere Brust. Langer, aber kräftiger Rücken mit ausgeprägtem Widerrist. Abfallende Kruppe, dichter Behang. Sehr harte Hufe, starke Knochen, Sehnen und Gelenke.
Eigenschaften:
Farben: Es kommen Braune, Füchse, Schimmel, Stichelhaarige und Falben vor. Abzeichen sind selten. Zucht: 1845 wurden die ersten Gestüte eingerichtet. Ziel war es, die Rasse als Arbeitspferd zu verbessern, vor allem aber im Hinblick auf die Milch- und Fleischproduktion. Steppentypen hat man mit Don- und Budjonny-Pferden gekreuzt, Bergtypen mit Trabern und Ardennern. Das Baschkiren-Pferd heute: Die Rasse kommt an die modernen Anforderungen als Fleisch- und Milchlieferant sowie als Gebrauchspferd heran. Es gibt 27 Reinzuchtgestüte in der Republik. 21 davon widmen sich der Verbesserung des Baschkiren-Pferdes, die übrigen sechs der Zucht des Russischen und Orlow-Trabers. Gestüte wie Ufimiskii, Irenduik, und Baimakskoe arbeiten fortschrittlich an der Reinerhaltung und Pferdezucht. Baschkortostan hat den drittgrößten Pferdebestand in der russischen Föderation. Dort wurde reiche Erfahrungen in der Kumys-Herstellung und Pferdefleischproduktion gewonnen. In den besten Kumys-Gestüten wird rund ums Jahr und saisonal gemolken. 2000 Tonnen Kumys werden pro Jahr hergestellt (erster Platz in Russland) und 3,5 – 5 Tausend Tonnen Pferdefleisch. Baschkortostan ist das größte Zentrum der Kumys-Herstellung und der Heilung mit Kumys. (Nadine Stern - auch auf dem Foto auf ihrem Baschkiren Jantar)
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